Windhoek Autoservice und ein netter Doktor

Chef,

Die erste Nacht ohne Kinder verbringen wir in der Pension Moni. Unerwartet hat das den Vorteil, ganz nahe bei der Nissanwerkstatt zu sein. Am Morgen dann um 7.00 aufstehen, 1 Tasse Kaffee, dann ab in die Werkstatt. Ich ergänze den Serviceauftrag noch um die Reparatur der Tankanzeige und bin eine viertel Stunde später zurück in der Pension Moni.
Nach dem Frühstück geht es in die Stadt. Ich versuche, in der Apotheke Antibiotika (für ein kapitales Furunkel) zu bekommen. Aber der Apotheker lässt nicht mit sich reden (O-Ton Helga „Ein Glück…“) und gibt uns die Adresse eines Doktors im katholischen Krankenhaus.  Also dahin, und nach einer halben Stunde Warten sehen wir den Doktor. Eine ganz andere Medizin tut sich auf. So verlassen wir den Doktor (Honorar 420 N$) mit einem umfangreichen Rezept (1300 N$), unter anderem auch Amoxicillin. Aber vorbeugend gibt’s auch noch Probiotik, Dynamisan und was zum Ausgleich des Säurehaushaltes. Also, wenn’s denn hilft…..

Am Nachmittag dann Anruf der Werkstatt, die Sensorunit für die Tankanzeige kostet ohne Einbau 2500 N$. Ob sie es denn trotzdem machen sollen? Natürlich sollen sie! Zu meiner grossen Freude ist das Auto dann um 17.00  fertig und steht frisch gewaschen, innen und aussen, zur Abholung bereit. Erfreulicherweise ist auch die Rechnung mit 6000 N$ deutlich geringer als befürchtet.
Leider können wir nicht schon morgen ins Berghaus von Ababis und beschließen daher, über Swakopmund zu fahren und Opa Ludwig und Omi Kathleen einen Strauss Blumen auf das Grab zu legen.

05IMG00003Das machen wir, weil wir es seinen Lebenserinnerungen verdanken, dass wir Afrika für uns entdeckt haben.

Opas-GrabZum Übernachten wollen wir nach Sophia Dale. Da gibt es dann aber eine unerfreuliche Begegnung mit wild gewordenen Dackeln, von denen einer Helga derart ins Bein beißt, dass es nicht nur deutliche Zahnabdrücke, sondern lang anhaltende blaue Flecken gibt. Also fahren wir zum Übernachten in das Alte Brücke Ressort. Der Abend ist sehr kalt, dank der Heizdecke ist es aber auszuhalten.
Am Morgen dann erst Einkaufen und dann zum Friedhof.
Anschließend besuchen wir Martin in seinem neuen Shop „fish  deli“. Mit Chips und einer Flasche Wein bedanken wir uns für die 4 Jahre lange Erledigung der bürokratischen Formalia für den Landy.

Dann geht es auf über Walvis Bay durch die Namib nach Ababis.

 

 

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