Mit Hund nach Namibia

Chef,

20120114-165701.jpgAnsich sollten wir schon seit dem 7. Dezember 2011 Namibia sein. Und eigentlich sollten wir auf einer Farm im Norden sein und dort überwintern. Aber es kam anders als geplant. Ursprünglich sollte Tibor diesmal mitfliegen. Leider wurde daraus nichts. Er bekam im Mai „Herzhusten“ der sich zunächst mit Medikamenten besserte. Dann versagte aber die Leber und am Schluß drohte auch ein Nierenversagen und man merkte immer mehr das er sehr litt. Auch Chaka, der ihm zunächst nochmal richtig Auftrieb gab, konnte ihn kaum noch aus seiner wachsenden Letargie und Müdigkeit hausholen. So haben wir uns dann im Oktober von ihm verabschiedet. Dann war klar das wir mit Chaka fliegen wollten. Damit begann aber eine Zeit der Unsicherheit. Leider war die Tierärztin der Meinung, das die Bestmmung des Tollwuttiters erst kurz vor dem Abflug erfolgen sollte. Was definitiv falsch ist, besonders wenn es um junge Hunde geht. Also ließen wir den Titer erst im November bestimmen mit dem Ergebnis das er für den internationalen Reiseverkehr nicht ausreicht. Im Klartext, wir hätten ihn zwar mit nach Namibia nehmen können, ihn aber hinterher nicht wieder in die EU hineinbekommen.
Also flog im Dezember Helga mit Renate und 1 Woche später Susanne und Lilith. Ich durfte währenddessen bangen, ob nach einer weiteren Tollwutimpfung das Blut das dann kurz vor Weihnachten entnommen wurde einen ausreichenden Titer hatte. Als das Ergebnis dann am 30.12. immer noch nicht da war (das Labor hatte mir im November zugesagt, dass eine Probe die vor Weihnachten eingeht auf jeden Fall bis dahin ausgewertet ist) rief ich dort an und erfuhr, das man wegen Wartungsarbeiten möglicherweise erst zum 7.1.2012 ein Ergebnis liefern könne.
Erst mehrfache (wahrscheinlich nervende ) Anrufe bei dem Labor brachten Bewegung. Die Tierärztin rief mich an und teilte mit, dass das Labor ihr zugesagt hat, am Montag eine Ergebnis zu liefern und Sie würde mich sofort anrufen. Trotzdem bekam ich das glücklicherweise positive Ergebnis erst als ich mittags die Tierärztin damit bedrohte ich würde wieder in dem Labor anrufen wenn sie es jetzt nicht täte.
Den Amtstierarzt hatte ich schon auf Verdacht besucht und so die notwendigen Stempel auf dem Importpermit erhalten. Aber jetzt fehlte noch das Landingpermit aus Namibia. Dazu faxt man das vom Amtstierarzt ausgefüllte importpermit an eine Fax-Nummer in Namibia. Aber nichts ging. Weder diese, noch andere früher schon genutzten Fax-Nummern waren erreichbar. An die Telefone ging niemand ran und alle Emailadressen die ich gefunden hatte endeten im „maildelivery failed: Mailbox Full“
Also das ganze an die Airportfarm gefaxt, und Helga damit zum Staatsveterinarian geschickt. Und ohne Schwierigkeiten bekam sie das Permit und ich durfte mit Chaka am 4.1.2012 in den Flieger in München steigen.

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